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Personalentwicklung in der Krise

Die fünf Kardinalfehler, die zu unwirksamer Personalentwicklung führen und wie Sie sie vermeiden können.

Die Personalentwicklung steckt in der Krise. Zumindest wird sie in einigen Branchen immer kritischer gesehen oder lediglich als Marketinginstrument missbraucht. So betitelt die Welt einen Artikel vom 26.05.2014:
„Personalentwicklung oft nur ein ‚Lippenbekenntnis‘“. Der Glaube an die Wirksamkeit von Personalentwicklung ist längst abgeblättert. Spätestens, wenn die ersten Umsatzrückgänge in Unternehmen zu verzeichnen sind, werden glühende Anhänger von Mitarbeiter-Entwicklung über Nacht zu ‚Agnostikern‘. Unternehmen glauben an die Personalentwicklung häufig nur, wenn gerade auch das Budget dafür vorhanden ist.

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Gamifikation

Nachhaltiges Lern- und Führungsinstrument oder manipulatives Gute-Laune-Tool?

Gamifikation heißt das neue Zauberwort, das seine Bedeutung vor allem für – und mit – den Digital Natives der Generation Y erhalten hat. Die seit dem Beginn der 1980er Jahre Geborenen sind mit Computerspielen, digitalen Bildern und eben auch virtuellen Wettbewerben groß geworden. Diese Grunderfahrung einer Generation auch für Kundenbindung, Marketing und eine ‚zeitgemäße‘ Mitarbeiterführung auszunutzen, ist damit naheliegend.

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Der Wechsel in eine Führungsposition – oft komplizierter als gedacht

Beruflicher Aufstieg gilt vielen als das Non-Plus-Ultra eines erfolgreichen Arbeitslebens. Berufsanfänger gehen oft schon mit klar definierten Karrierezielen an den Start und arbeiten danach über Jahre auf den Aufstieg in die Chefetage hin. Attraktiv erscheint der Wechsel auf eine Position aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Chef-sein bedeutet spannendere Arbeitsinhalte, größere Verantwortung, einen höheren Status und natürlich auch mehr Geld und Macht.

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Nachhaltiges Recruiting: Make or buy?

Erfolgreiches Recruiting gleicht in Zeiten des sich verstärkenden Mangels an Fach- und Führungskräften wahlweise einem Lottosspiel oder einem See mit tausend Anglern, die in ihren Booten sitzen, welche mit „Recruiting-Verfahren 1 bis n“ betitelt sind. Die Fische können sich in aller Ruhe den für sie passenden Köder wählen. Die mehr oder weniger erfolgreichen Fischer verfeinern ihre Angeltechnik oder schaffen immer neue Angeln an. Das Problem dabei: Der See ist weitgehend leer gefischt – der Gedanke, den See zu wechseln oder eigene Fische zu züchten, kommt jedoch nur wenigen der handelnden Personen.

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Gruppendynamik – Wie Sie damit Teams und Gruppen präzise steuern

Die Koalititionsverhandlungen für die aktuelle Regierungsbildung dürften für die Teilnehmer extrem erschöpfend gewesen sein. Angesichts des Wahlergebnisses wird die SPD in den kommenden vier Jahren auch als Regierungspartei vor allem eine Juniorpartner-Rolle spielen, gleichzeitig geht es für sie bereits heute darum, sich als potentieller Wahlgewinner des Jahres 2017 zu positionieren. Entsprechend anspruchsvoll und kontrovers war die Agenda. Ein gemeinsamer Nenner war auf den ersten Blick bei Fragen wie Rente, doppelte Staatsbürgerschaft, Mindestlohn, Energiepolitik, PKW-Maut, Steuern oder auch Haushalts-Strategien nicht zu erkennen. Dass der Koalitionsvertrag jetzt steht und bis Mitte Dezember hoffentlich auch durch die SPD-Basis abgesegnet wird, ist am Ende sicher vor allem einem gesunden Pragmatismus der Parteien geschuldet, der hoffentlich auch über die gesamte Legislaturperiode trägt.

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On Stage – Rhetorik und Präsentation für echte Profis

Deutsche Politiker mögen ihre Qualitäten haben, als begnadete Redner gelten sie nicht unbedingt. Der „Verband der Redenschreiber deutscher Sprache“ (VRdS) wollte es vor der letzten Bundestagswahl genauer wissen und hat den Spitzenkandidaten aller bis dato im Bundestag vertretenen Parteien bei ihren öffentlichen Auftritten im Straßenwahlkampf zugesehen und ihre Reden nach einem einheitlichen System bewertet. Die Rhetorik-Experten vergaben Punkte für Sprache, Argumentation und Stil sowie Aufbau und Struktur der Rede. Auch Körpersprache, Stimme und Glaubwürdigkeit der Redner kamen auf den Prüfstand. Extrapunkte gab es, wenn ein Politiker sein Publikum wirklich begeistern konnte.

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Die schlechte Rede: emotionslos, überladen und gerne schnell vergessen

Die Dos & Don’ts des Mundwerkers

Wer in der Geschäftswelt eine verantwortungsvolle Position innehat, kommt mit gewisser Regelmäßigkeit in die Verlegenheit, die Ideen des eigenen Unternehmens und die eigene Arbeit in einer Rede zu erklären. Nicht selten landen Sie dabei auf einem Kongress und dürfen vor Dutzenden Personen referieren. Für viele ist dies das Business-Äquivalent des Zahnarztbesuchs. Denn nur, weil Sie sich in Ihrem angestammten Geschäftsfeld darauf verstehen, Probleme zu lösen und Mitarbeiter zu organisieren, macht Sie das noch lange nicht zum idealen Sprecher.
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Meetings – Produktivitätstreiber oder leeres Ritual?

Eine Frage bewusst gesteuerter Gruppendynamik

Könnten Sie, wenn Sie denn wollten, ein Buch über die Crux mit den Meetings schreiben? Herzlichen Glückwunsch – Sie finden sich wahrscheinlich bei der Mehrheit aller Führungskräfte wieder.
Die Klagen lauten: Zu oft, zu lang, zu wenig strukturiert, ein Mensch, der Endlos-Monologe hält, kontroverse Diskussionen, die keine Lösung finden oder völlig aus dem Ruder laufen. Viele Chefs und noch mehr Mitarbeiter sehen Meetings deshalb als reine Zeitverschwendung an, die ursprünglich vielleicht als Produktivitätsfaktor gedacht war, aber längst zu einem reinen Status-Ritual verkommen ist.
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