Beiträge

Die Doppelspitze – Eine Chance für die Führungskultur?

Doppelspitze – das klingt nach Erfolg! Mehr Kompetenz, mehr Torgefahr, mehr Integration – die Beispiele reichen vom Fußballfeld in der untersten Spielklasse bis in die höchsten Führungsetagen von Wirtschaft und Politik. Aber bringt die geteilte Führungskompetenz auch wirklich den erhofften Zuwachs an Effizienz und Ausbeute? Wie lange geht eine Doppelspitze gut? Und welchen Einfluss hat sie tatsächlich auf die vielfach beschworene Führungskultur in Deutschland? Orientiert man sich an den bekannten Beispielen, machen die Ergebnisse bisher eher wenig Mut.

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Frauen in Führungspositionen – Eine etwas andere Perspektive

Ab 2017 kommt die Frauenquote – und gehört aus Sicht der deutschen Wirtschaft zu den unbeliebtesten politischen Regulierungen überhaupt. Einmal abgesehen davon, dass die Frauenquote das Problem der ‚gläsernen Decke‘, an der viele ambitionierte Frauen irgendwann während ihrer Karriere scheitern, nicht lösen wird – schließlich gilt sie nur für Aufsichtsräte – stellen sich hier auch andere Fragen: Was qualifiziert Personen für eine Führungsposition? Was müssen Unternehmen tun, um ihren Führungsnachwuchs systematisch auszubilden und zu fördern? Und – falls fachliche und soziale Qualifikationen hier die entscheidende Komponenten sind – was hilft dabei eine Frauenquote?

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Personalmanagement: Recruiting-Strategien für Führungskräfte

In einem früheren Artikel haben wir erfolgreiches Recruiting in Zeiten des sich verschärfenden Fach- und Führungskräftemangels mit einem bereits recht leergefischten See verglichen, an dessen Ufer sich tausend Angler tummeln. Personalexperten wissen, dass Fehlbesetzungen im Personalmanagement heute fast schon Alltag sind – mit entsprechenden Kosten und Produktivitätsausfällen in den Unternehmen. Was für die Besetzung jeder offenen Stelle gilt, wirkt sich bei der Suche nach Führungskräften nochmals stärker aus. Gefragt sind also gute Strategien, um eine Führungsposition wirklich mit dem optimalen Kandidaten zu besetzen.

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Welche Führungsqualitäten braucht die Chefetage?

Top-Manager haben in den letzten Jahren einen recht zwiespältigen Ruf bekommen. In der öffentlichen Wahrnehmung galten sie lange als die neuen Stars, die nicht nur mit Charisma, Entscheidungsmacht und Expertise, sondern auch mit Glamour glänzten. Dem großen Auftritt stehen Fakten gegenüber: In der Finanzkrise und zu diversen anderen Gelegenheiten hat mehr als ein Firmenlenker gnadenlos versagt und sich den ökonomischen Abgrund später schöngeredet. Zu besichtigen ist ein solches Szenario in Deutschland derzeit vor Gericht: Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff war noch kurz vor dem Konkurs des Unternehmens davon überzeugt, dass er mindestens kurz davor war, Karstadt nachhaltig zu retten. Die Schuld am letztendlichen Debakel des Konzerns lag und liegt aus seiner Perspektive nicht in seinem verfehlten Management, sondern bei unfähigen Nachfolgern und ignoranten Bankern.

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Führung im Wandel

Die Führungsstruktur in Unternehmen ist dem gesellschaftlichen Wandel inbegriffen. Betrachtet man die Unternehmensstruktur heute im Gegensatz zu vor dreißig Jahren, so kann man eine Veränderung beobachten, die viele Probleme und Begriffsunschärfen im Bereich Führung und Management erklärt. Diese Veränderung macht deutlich, warum es wichtig ist, sich über die Rolle von Führungskräften in Unternehmen ausführlich Gedanken zu machen und sie in ihrer Wichtigkeit wahrzunehmen.

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Die Angst vor Veränderung

oder „Früher war sogar die Zukunft besser“

Dass Siemens-Mitarbeiter gegen den Sparkurs des Konzerns auch mit öffentlichen Demonstrationen protestieren, ist nichts Neues. Zuletzt gingen im September 2013 die Mitarbeiter der Siemens-Flugzeuglogistik auf die Straße, da sie befürchten, dass die Abspaltung der Firma aus dem Konzernverbund zum Verkauf und zum Verlust ihrer Arbeitsplätze führen wird. Betriebsräte, Gewerkschaften und Mitarbeiter kritisieren bereits seit Jahren die „Portfolio-Politik“ der Unternehmensleitung, die laut einem IG-Metall-Gewerkschafter zwar klinisch sauber klinge, in Wirklichkeit jedoch bedeute, die Mitarbeiter „auf schmutzige Weise zu entsorgen“. Aus der Perspektive vieler Mitarbeiter präsentiert sich Siemens heute in weiten Teilen als „Kahlschlag-Unternehmen“, in dem es für die Beschäftigen trotz akzeptabler Konzerngewinne keine Sicherheiten gibt.
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