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Emotion vor Ratio: Echte Führungskultur benötigt einen emotionalen Konsens

Yahoo-Chefin Marissa Meyer will sich in ihrem inzwischen nicht mehr ganz so neuen Job offensichtlich als perfekte Saniererin erweisen. Seit ihrem Start als CEO regiert sie den Internet-Konzern mit harter Hand. Die Mitarbeiter werden inzwischen nach Jack Welchs längst veralteter und trotzdem populärer 20-70-10-Regel bewertet. Nach den ‚Quarterly Reviews‘ können sich die 20 Prozent der ‚Stars‘ zwar über Anerkennung, besondere Förderung sowie die Aussicht auf hohe Boni freuen, die Schlusslichter müssen dagegen fürchten, demnächst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Bestehende Home-Office-Vereinbarungen wurden aufgekündigt – Marissa Meyer erwartet künftig ausnahmslos Präsenz im Office. Die Anwesenheitspflicht soll vor allem mehr Kontrolle sicherstellen.

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On Stage – Rhetorik und Präsentation für echte Profis

Deutsche Politiker mögen ihre Qualitäten haben, als begnadete Redner gelten sie nicht unbedingt. Der „Verband der Redenschreiber deutscher Sprache“ (VRdS) wollte es vor der letzten Bundestagswahl genauer wissen und hat den Spitzenkandidaten aller bis dato im Bundestag vertretenen Parteien bei ihren öffentlichen Auftritten im Straßenwahlkampf zugesehen und ihre Reden nach einem einheitlichen System bewertet. Die Rhetorik-Experten vergaben Punkte für Sprache, Argumentation und Stil sowie Aufbau und Struktur der Rede. Auch Körpersprache, Stimme und Glaubwürdigkeit der Redner kamen auf den Prüfstand. Extrapunkte gab es, wenn ein Politiker sein Publikum wirklich begeistern konnte.

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Die schlechte Rede: emotionslos, überladen und gerne schnell vergessen

Die Dos & Don’ts des Mundwerkers

Wer in der Geschäftswelt eine verantwortungsvolle Position innehat, kommt mit gewisser Regelmäßigkeit in die Verlegenheit, die Ideen des eigenen Unternehmens und die eigene Arbeit in einer Rede zu erklären. Nicht selten landen Sie dabei auf einem Kongress und dürfen vor Dutzenden Personen referieren. Für viele ist dies das Business-Äquivalent des Zahnarztbesuchs. Denn nur, weil Sie sich in Ihrem angestammten Geschäftsfeld darauf verstehen, Probleme zu lösen und Mitarbeiter zu organisieren, macht Sie das noch lange nicht zum idealen Sprecher.
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