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Personalmanagement: Recruiting-Strategien für Führungskräfte

In einem früheren Artikel haben wir erfolgreiches Recruiting in Zeiten des sich verschärfenden Fach- und Führungskräftemangels mit einem bereits recht leergefischten See verglichen, an dessen Ufer sich tausend Angler tummeln. Personalexperten wissen, dass Fehlbesetzungen im Personalmanagement heute fast schon Alltag sind – mit entsprechenden Kosten und Produktivitätsausfällen in den Unternehmen. Was für die Besetzung jeder offenen Stelle gilt, wirkt sich bei der Suche nach Führungskräften nochmals stärker aus. Gefragt sind also gute Strategien, um eine Führungsposition wirklich mit dem optimalen Kandidaten zu besetzen.

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Mitarbeiterbindung: Werte und Vertrauen versus Verführung?

Auf die emotionale Mitarbeiterbindung kommt es an! Dieser Satz ist fast schon eine Binsenweisheit, hat allerdings seine Tücken. Vor nicht allzu langer Zeit lieferte die aktuelle Edition des ‚Gallup Engagement Index‘ neue Daten, die wenig optimistisch stimmen: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung, 67 Prozent machen an ihren Arbeitsplätzen vorzugsweise Dienst nach Vorschrift. Die um sich greifende Demotivation der Mitarbeiter ist vor allem ein Ergebnis falscher Führung. Als Gründe dafür nennen die befragten Mitarbeiter beispielsweise, dass Chefs die Ideen ihrer Angestellten schlicht für störend halten, dass sie nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Arbeit gut zu machen oder an ihren Arbeitsplätzen kaum Anerkennung oder persönliche Wertschätzung erleben. Das Gallup-Fazit lautet, dass – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – viele Führungspositionen falsch besetzt sind, was die Unternehmen pro Jahr Beträge in Milliardenhöhe kostet.

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Fachkräftemangel: Warum Plug & Play in der Personalarbeit nicht funktioniert

Ein Gespenst geht um in deutschen Firmen: Demografischer Wandel und Fachkräftemangel führen in vielen Unternehmen zu chronischer Mitarbeiterknappheit. In unserem Bild aus einem früheren Artikel: Die Personalchefs angeln mit immer neuen, aufgepeppten Ködern in einem fast leergefischten Teich. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Stellensuchende, die 200 oder 300 Bewerbungen verschicken und hoffen, damit endlich an den heiß begehrten Job zu kommen. Wer jetzt meint, dass es dabei doch sicher um Menschen mit geringen oder falschen Qualifikationen geht, irrt sich beträchtlich: Zwar müssen die Unternehmen nach guten Ingenieuren oder Informatikern angeblich fast schon mit der Lupe suchen, ab Mitte 40 sind sie als Bewerber für viele Unternehmen jedoch trotz hochkarätiger Lebensläufe obsolet. Und: Es gibt auch Firmen, die keinen urbanen Standortvorteil und deshalb Personalprobleme haben. Bewerber, die es sich leisten können – und viele andere auch – treffen ihre Jobentscheidung nicht zuletzt nach der Lebensqualität, die sie mit ihrem Arbeitsort verbinden. Mittelständische Unternehmen in der Provinz rangieren auf ihrer Prioritätenliste oft ganz weit hinten.

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Recruiting für die Chefetage: Vom begehrten Schwan zum Entlein?

Deutsche Unternehmen und deutsche Arbeitnehmer jammern. Um die Personalpolitik in vielen Unternehmen steht es offensichtlich nicht zum Besten. In den Firmen grassieren Befürchtungen vor einem um sich greifenden Mangel an Fach- und Führungskräften. Viele Personalexperten und Fachabteilungsleiter finden vor allem das Recruiting für die Chefetage bereits heute schwierig. Die Mitarbeiter vieler Unternehmen leiden nur allzu oft unter Chefs, denen grundlegende Führungsfähigkeiten zu fehlen scheinen. Der „Gallup Engagement Index 2013“ weist aus, dass sich 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer längst für die innere Kündigung entschieden haben, als Ursache dafür benennen sie vor allem mangelhafte Führung. Was ist also los in deutschen – und ebenso in internationalen – Chefetagen? Und was machen die Personaler falsch? Schauen wir uns einmal an, was verschiedene Publikationen dazu sagen.

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Ist ein Paradigmenwechsel in den Human Ressources überfällig?

Human Ressources ist der neudeutsche Begriff für die Mitarbeiter eines Unternehmens ebenso wie für die Personalabteilung. Ihrer Definition nach müssten beide Rollen eigentlich klar sein. Produktive, kreative und loyale Mitarbeiter sind die möglicherweise wichtigste Ressource einer Firma. Mit ihrer Leistung und ihrer Innovationskraft bestimmen sie über deren Zukunftsfähigkeit. Die Personalabteilungen besitzen – eigentlich – nur eine Support-Funktion gegenüber der Unternehmensleitung und allen anderen Führungskräften.

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Mangelnde Mitarbeitermotivation

24 Prozent der Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung

Der sprichwörtliche Dienst nach Vorschrift wird in aller Regel Behörden und Beamtenseelen zugesprochen. In der Privatwirtschaft sollten zumindest der Idee – und den wirtschaftlichen Erfordernissen nach – Engagement, Leistungsbereitschaft und Teamgeist auf der Tagesordnung stehen. Der „Gallup Engagement Index 2013“ zeichnet allerdings ein anderes Bild. Demnach hat die Mehrheit der Deutschen kaum eine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, rund ein Viertel aller Beschäftigten hat sich bereits für die innere Kündigung entschieden. Die Zahlen lassen den Rückschluss zu, dass es um die Mitarbeitermotivation in deutschen Firmen schlecht bestellt ist.

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Nachhaltiges Recruiting: Make or buy?

Erfolgreiches Recruiting gleicht in Zeiten des sich verstärkenden Mangels an Fach- und Führungskräften wahlweise einem Lottosspiel oder einem See mit tausend Anglern, die in ihren Booten sitzen, welche mit „Recruiting-Verfahren 1 bis n“ betitelt sind. Die Fische können sich in aller Ruhe den für sie passenden Köder wählen. Die mehr oder weniger erfolgreichen Fischer verfeinern ihre Angeltechnik oder schaffen immer neue Angeln an. Das Problem dabei: Der See ist weitgehend leer gefischt – der Gedanke, den See zu wechseln oder eigene Fische zu züchten, kommt jedoch nur wenigen der handelnden Personen.

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