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Wer – oder wie – ist der ideale Chef?

Wer ist der ideale Chef ist und wie macht er seine Arbeit? Diese Frage treibt viele Menschen um: Personal- und Fachabteilungen beispielsweise bei Neueinstellungen oder der Beförderung von Führungskräften. Management-Wissenschaftler beschäftigen sich damit auf der Suche nach dem ultimativen Geheimnis guter Führung. Und Mitarbeiter letztlich auch, denn sie wünschen sich, dass der eigene Vorgesetzte ihre persönlichen Stärken und Potenziale in optimaler Weise fördert.

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Überstunden

oder: Meuterei ist keine Lösung

Martin Wehrle, Karriere-Coach und regelmäßiger Kolumnist für „Spiegel Online“ sowie das „manager magazin“, rief vor einiger Zeit in einem Artikel zur offenen Meuterei von Angestellten auf – dabei ging es um Überforderung und vor allem die ungeliebten Überstunden.

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Gruppendynamik – Wie Sie damit Teams und Gruppen präzise steuern

Die Koalititionsverhandlungen für die aktuelle Regierungsbildung dürften für die Teilnehmer extrem erschöpfend gewesen sein. Angesichts des Wahlergebnisses wird die SPD in den kommenden vier Jahren auch als Regierungspartei vor allem eine Juniorpartner-Rolle spielen, gleichzeitig geht es für sie bereits heute darum, sich als potentieller Wahlgewinner des Jahres 2017 zu positionieren. Entsprechend anspruchsvoll und kontrovers war die Agenda. Ein gemeinsamer Nenner war auf den ersten Blick bei Fragen wie Rente, doppelte Staatsbürgerschaft, Mindestlohn, Energiepolitik, PKW-Maut, Steuern oder auch Haushalts-Strategien nicht zu erkennen. Dass der Koalitionsvertrag jetzt steht und bis Mitte Dezember hoffentlich auch durch die SPD-Basis abgesegnet wird, ist am Ende sicher vor allem einem gesunden Pragmatismus der Parteien geschuldet, der hoffentlich auch über die gesamte Legislaturperiode trägt.

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Provokateure, Querulanten und Bremser

oder: Wie Sie kommunikative Rempeleien produktiv parieren

In Ihrem Team kennen Sie wahrscheinlich seit langem Ihre „Pappenheimer“. Von wem die Rede ist? Von der Meinungsguerilla, die es in jedem Unternehmen gibt. Ein klassisches Beispiel für die Arbeitsweise von Provokateuren, Bremsern und sonstigen Bedenkenträgern: Eine Kreativ-Firma hat ein innovatives Marketing-Konzept entwickelt, bei dem es darum geht, durch revolutionäre Methoden eine bisher anonyme Kundenmasse kennenzulernen. Der Vortragende hat seine Präsentation noch lange nicht beendet – der erste aus der eigenen Gruppe rutscht jedoch schon auf seinem Stuhl herum. Sein immanenter Widerstand steht ihm ins Gesicht geschrieben.

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Verbales Bodybuilding

Wie Sie sich in Business-Gesprächen gegen Provokateure behaupten

In der „Weltwoche“ erschien vor einiger Zeit ein Text des Berner Schriftstellers und Kabarettisten Andreas Thiel, in dem es um die Unterschiede in der Gesprächskultur der Schweizer und der Deutschen ging. Die Eidgenossen pflegen aus der Sicht des Autors eine Konsenskultur, die auf „permanenter Deeskalation“ beruht und sich auch in der Sprache niederschlägt. Im Schwyzerdütsch seien Konjunktiv und Diminutiv die höchsten Güter. Flankierend kommen die auflockernde Ironie, die anekdotische Übertreibung sowie die beschwichtigende Verharmlosung zum Einsatz. Deutsche in der Schweiz deuten das helvetische Sprachverhalten oft als Freundlichkeit – und sitzen damit einem Missverständnis auf.
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Meetings – Produktivitätstreiber oder leeres Ritual?

Eine Frage bewusst gesteuerter Gruppendynamik

Könnten Sie, wenn Sie denn wollten, ein Buch über die Crux mit den Meetings schreiben? Herzlichen Glückwunsch – Sie finden sich wahrscheinlich bei der Mehrheit aller Führungskräfte wieder.
Die Klagen lauten: Zu oft, zu lang, zu wenig strukturiert, ein Mensch, der Endlos-Monologe hält, kontroverse Diskussionen, die keine Lösung finden oder völlig aus dem Ruder laufen. Viele Chefs und noch mehr Mitarbeiter sehen Meetings deshalb als reine Zeitverschwendung an, die ursprünglich vielleicht als Produktivitätsfaktor gedacht war, aber längst zu einem reinen Status-Ritual verkommen ist.
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