Beiträge

Management by Internet – eine Fundamentalkritik

Dr. Willms Buhse positioniert sich nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen Debatte als Vorreiter der digitalen Kollaboration – mit zwei Jahrzehnten Interneterfahrung. An internationalen Digital-Projekten wirkt er seit 1994 mit. Nach einer intensiven Arbeitsperiode in den USA ist Buhse heute als Keynote-Speaker und Consultant tätig – mit dem Anspruch, die Innovationen des Silicon Valley, an denen er zum Teil einen eigenen Anteil hat, in den Chefetagen der bundesdeutschen Wirtschaft und Politik publik zu machen. Sein aktuelles, im Sommer 2014 erschienenes Buch heißt „Agility by Internet“ – ein Vorabdruck davon findet sich in der „Wirtschaftswoche“.

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Amazon: Wie zukunftsfähig ist Hypereffizienz als strategisches Modell?

Amazon kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Der Arbeitskampf in den deutschen Logistikzentren des Online-Händlers weitet sich vermutlich in nächster Zeit noch aus. Verdi-Sekretär Thomas Schneider ließ verlauten, dass seine Gewerkschaft offen für eine Internationalisierung der Auseinandersetzung ist. Mit seinen polnischen und tschechischen Kollegen gab es dazu bereits Gespräche. Anfang Februar 2014 haben auch in den französischen Versandzentren von Amazon die ersten Streiks begonnen.

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Rüpel, Rotznasen und Besserwisser

Muss ich als Chef jetzt auch erziehen?

Für viele Führungskräfte unter Ihnen eine leider alltägliche Situation: Da trifft man sich mit den Projektbeteiligten zum Statusmeeting, erwartet freilich, dass sich diese ausgiebig mit den Aufgaben auseinandergesetzt haben. Sehnsüchtig erwartet man die Fortschritte, die der jeweilige Mitarbeiter vorstellen soll. Was jedoch ans Ohr dringt, ist vielmehr ein ellenlanger Vortrag, warum er oder sie eben noch gar nicht weitergekommen ist, verbunden mit allerlei Begründungen, die verdächtig nach Rechtfertigungen und Ausflüchten klingen. Da ist davon die Rede, dass die bisher besprochenen Maßnahmen laut Google und Wikipedia ohnehin nicht umsetzbar seien oder das doch lieber an externe Fachleute gegeben werden solle. Die machten eh ganz ‚coole’ Dinge. Womöglich wird Ihnen sogar noch ein persönlicher Bekannter als solcher Fachmann ‚ans Herz gelegt’.
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Wieso versteht mein Mitarbeiter eigentlich nicht, was ich von ihm will?

Häufige Antwort:
Weil sich die Führungskraft gar nicht verständlich macht!

Graut Ihnen bereits jetzt vor dem Gesprächsmarathon, der in den nächsten Wochen auf Sie zukommt? Ja, richtig – die Rede ist von den Jahresgesprächen, die in vielen Firmen in das letzte Quartal des Jahres oder direkt auf den Jahresanfang fallen. In den Unternehmen haben sich die mehrstündigen und sehr ausführlichen Gespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter als wichtiges Führungsinstrument etabliert. Im Idealfall stimmen sowohl die Arbeitsergebnisse des letzten Jahres als auch die Kommunikation zwischen Chef und Mitarbeiter – positives Feedback erhalten vermutlich beide Seiten gern. Oft kommen in den Jahresgesprächen jedoch Probleme an die Oberfläche, die in der Regel schon recht lange schwelen – mit Folgen für die Mitarbeiter. Von der jährlichen Erfolgskontrolle hängen Gehaltserhöhungen und Bonuszahlungen, Beförderungen oder sogar der Verbleib im Unternehmen ab.
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