Beiträge

Homöopathisches Führen führt zu nichts

Dr. Thorsten Bosch fordert den permanenten Einsatz der Führungskräfte.

Ob beim Golfspielen oder beim Italienisch lernen: Wer nur alle zwei Wochen fünf Mal einen Ball schlägt, beziehungsweise ab und zu drei Vokabeln anschaut, der wird nicht weit kommen. Viele Führungskräfte aber glauben, es würde genügen, ihre Führungsaufgabe in derart homöopathischen Dosen zu erfüllen.

So jedenfalls die Erfahrung von Dr. Thorsten Bosch. Der Berater weiß, wie falsch diese Einschätzung ist:

„Führung funktioniert nur dann, wenn sie permanent und intensiv ausgeübt wird. Aussetzer, durchaus im doppelten Sinn gemeint, kann sich dabei niemand erlauben.“

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„Führung ist eine Glaubensfrage“ (Dr. Thorsten Bosch)

Ein Fachbeitrag von Dr. Thorsten Bosch

Führung als persönliches Anleiten, Betreuen und Schulen der Mitarbeiter durch die Führungskraft steht heute in vielen Unternehmen kaum noch im Fokus.
Stattdessen nennen sich die modernen Führungskräfte Manager und beschäftigen sich in erster Linie mit unternehmerischen Kennzahlen, Prozesssteuerung und damit, was auf Zahlenebene getan werden muss, um die Gewinne schneller in die Höhe zu treiben.

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Gamifikation

Nachhaltiges Lern- und Führungsinstrument oder manipulatives Gute-Laune-Tool?

Gamifikation heißt das neue Zauberwort, das seine Bedeutung vor allem für – und mit – den Digital Natives der Generation Y erhalten hat. Die seit dem Beginn der 1980er Jahre Geborenen sind mit Computerspielen, digitalen Bildern und eben auch virtuellen Wettbewerben groß geworden. Diese Grunderfahrung einer Generation auch für Kundenbindung, Marketing und eine ‚zeitgemäße‘ Mitarbeiterführung auszunutzen, ist damit naheliegend.

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Der Wechsel in eine Führungsposition – oft komplizierter als gedacht

Beruflicher Aufstieg gilt vielen als das Non-Plus-Ultra eines erfolgreichen Arbeitslebens. Berufsanfänger gehen oft schon mit klar definierten Karrierezielen an den Start und arbeiten danach über Jahre auf den Aufstieg in die Chefetage hin. Attraktiv erscheint der Wechsel auf eine Position aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Chef-sein bedeutet spannendere Arbeitsinhalte, größere Verantwortung, einen höheren Status und natürlich auch mehr Geld und Macht.

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Nachhaltiges Recruiting: Make or buy?

Erfolgreiches Recruiting gleicht in Zeiten des sich verstärkenden Mangels an Fach- und Führungskräften wahlweise einem Lottosspiel oder einem See mit tausend Anglern, die in ihren Booten sitzen, welche mit „Recruiting-Verfahren 1 bis n“ betitelt sind. Die Fische können sich in aller Ruhe den für sie passenden Köder wählen. Die mehr oder weniger erfolgreichen Fischer verfeinern ihre Angeltechnik oder schaffen immer neue Angeln an. Das Problem dabei: Der See ist weitgehend leer gefischt – der Gedanke, den See zu wechseln oder eigene Fische zu züchten, kommt jedoch nur wenigen der handelnden Personen.

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