Beiträge

Neue Sprache – neuer Auftritt

Oder: Führung made in Germany – die Sprache der Führung

Langjährige Studien, die Zusammenarbeit mit Universitäten und – am wichtigsten – die praxisnahe Bewährung im Einsatz mit vielen bedeutenden Unternehmen: seit rund 20 Jahren erforscht und lehrt die Dr. Thorsten Bosch AG das wohl wirkungsvollste Führungsinstrument – die ‚Sprache der Führung‘.

Das Wissen um die ‚Sprache der Führung‘ gibt es nun auch zwischen zwei Buchdeckeln: Mitte September diesen Jahres erscheint das neue Buch von Dr. Thorsten Bosch „Führung made in Germany – eine Roadmap für die Mitarbeiterführung von morgen.

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Vertrauen ist nicht käuflich!

Über goldene Käfige und echte Führung

Mit seinen neuen Richtlinien zum Datenschutz, die seit Ende Januar in Kraft sind, hat Facebook mal wieder von sich reden gemacht. Doch neben den Unmengen an Daten, die die Internetkonzerne Facebook, Google und Konsorten über ihre Kunden sammeln, vergisst man leicht, dass diese Unternehmen auch ihre Mitarbeiter auf ungewöhnliche Weise behandeln. Bei Google etwa werden sie in einen goldenen Käfig aus verschiedensten Annehmlichkeiten gesperrt. Von pragmatischen Dingen wie Waschsalons, über Fitnessstudios bis hin zu Köchen, Ärzten und Psychologen finden die Mitarbeiter in dieser Arbeitsumwelt, die einer All-inclusive-Ferienanlage ähnelt, fast alles. Ein Leben außerhalb davon wird nahezu überflüssig. Oder wie es ein Facebook-Mitarbeiter ausdrückt: „All diese Leistungen geben mir das Gefühl, dass meine Familie eine natürliche Erweiterung meines Jobs ist.“ Gruselig, oder? Alles in allem ein Gebaren, das an Sekten erinnert – Abschottung, messianischer Eifer und Erlösungsversprechen inklusive.
Doch ist dieser Aufwand, die Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, zweckmäßig? Und kann man davon Bestleistungen erwarten?

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Stress und Burnout II

„Glückliche“ Mitarbeiter durch positive Führung

Das Thema unseres vorhergehenden Artikels war eine „regulatorische“ Perspektive auf beruflichen Stress und das daraus resultierende Risiko, einen Burnout zu erleiden. Der Zusammenhang der gesellschaftlichen Diskussion ist simpel: Stress und Burnout verursachen inzwischen gesellschaftliche Folgekosten in Milliardenhöhe – in Form von Krankheitstagen, Arbeitsausfall oder dem vorzeitigen Abschied aus dem Arbeitsleben in die Frühverrentung. Alarmierend ist nicht zuletzt, dass die Zahl der arbeitsbezogenen psychischen Erkrankungen seit dem Beginn der 2000er Jahre kontinuierlich zugenommen hat, entsprechendes Datenmaterial liefert unter anderem der Gesundheitsreport der DAK für das vergangene Jahr.

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Stress und Burnout I

Wie viel Regulierung brauchen Unternehmen?

2013 war – unter anderem – das Jahr der Burnout-Debatten. Nach der Veröffentlichung verschiedener Studien schlugen neben der Politik vor allem die Krankenkassen recht laut Alarm. Am eindrucksvollsten war sicher jene Studie, die einen Anstieg der burnout-bedingten Krankheitstage um 1800% von 2004 bis 2011 ausweist. Ob es bei den darauffolgenden Diskussionen tatsächlich um das mangelnde Wohlbefinden von gestressten Arbeitnehmern ging, sei einmal dahingestellt – Fakt ist, Stress und Burnout verursachten inzwischen für Firmen und Gesellschaft Folgekosten in Milliardenhöhe.

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Image von Unternehmen

Vertrauensweltmeister ist der Mittelstand

Das Image von Politikern und Großkonzernen ist in vielen Fällen nicht mehr der Rede wert. Den Ausschlag dafür gab unter anderem die letzte große Krise, welche die Weltwirtschaft zeitweise an den Rand des Abgrunds brachte. Aktuelle Studien zeigen, dass die Menschen zwar Orientierung suchen, jedoch längst nicht mehr bereit sind, den Großen aus Wirtschaft und Politik einen Vertrauensvorschuss zu gewähren. Vertrauen genießen stattdessen der Durchschnittsbürger oder technisch versierte Spezialisten. Für beide Image-Bilder steht in der Wirtschaftswelt nicht zuletzt der Mittelstand. In den Augen vieler Menschen ist er zum Vertrauensweltmeister avanciert.

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Image von Unternehmen 2 – Erfolg durch Storytelling und den „menschlichen“ CEO

Ein positives Image kann für Unternehmen wettbewerbsentscheidend sein. Die Öffentlichkeit registriert recht genau, was in den Firmen vor sich geht – auch negative Interna finden meist recht schnell ihren Weg nach außen. Auch im „Kampf um die Talente“ geraten Unternehmen mit einem negativen Image schnell ins Hintertreffen. Eine aktuelle Studie belegt: Ein schlechter Ruf ist eine Konsequenz aus verfehlter Führung. Welches Image ein Unternehmen hat, bestimmen der Chef und seine Führungsqualitäten.

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Change in der Unternehmenskultur

oder: Die Erkenntnis, dass ein Wechsel nötig ist

Aus der Finanzwelt kamen in den letzten Monaten nicht nur Nachrichten darüber, wie es um die Branche in der Erholungsphase nach der Krise steht. Sowohl intern als auch in der Öffentlichkeit sorgte eine Reihe von Todesfällen für einen Schock. Zuletzt wurde im Januar 2014 der Deutsche-Bank-Manager William Broeksmit erhängt in seiner Wohnung in London aufgefunden. Broeksmit galt als enger Vertrauter des früheren Investmentchefs und heutigen Co-Vorstandsvorsitzenden Anshu Jain. Ursprünglich hatte Jain ihn als Risikovorstand des Hauses vorgesehen, was seinerzeit die Bundesfinanzaufsicht (Bafin) wegen mangelnder Führungserfahrung untersagte. Broeksmit schied Anfang 2013 schließlich vorzeitig aus dem Unternehmen aus.

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Gamifikation

Nachhaltiges Lern- und Führungsinstrument oder manipulatives Gute-Laune-Tool?

Gamifikation heißt das neue Zauberwort, das seine Bedeutung vor allem für – und mit – den Digital Natives der Generation Y erhalten hat. Die seit dem Beginn der 1980er Jahre Geborenen sind mit Computerspielen, digitalen Bildern und eben auch virtuellen Wettbewerben groß geworden. Diese Grunderfahrung einer Generation auch für Kundenbindung, Marketing und eine ‚zeitgemäße‘ Mitarbeiterführung auszunutzen, ist damit naheliegend.

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Mangelnde Mitarbeitermotivation

24 Prozent der Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung

Der sprichwörtliche Dienst nach Vorschrift wird in aller Regel Behörden und Beamtenseelen zugesprochen. In der Privatwirtschaft sollten zumindest der Idee – und den wirtschaftlichen Erfordernissen nach – Engagement, Leistungsbereitschaft und Teamgeist auf der Tagesordnung stehen. Der „Gallup Engagement Index 2013“ zeichnet allerdings ein anderes Bild. Demnach hat die Mehrheit der Deutschen kaum eine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber, rund ein Viertel aller Beschäftigten hat sich bereits für die innere Kündigung entschieden. Die Zahlen lassen den Rückschluss zu, dass es um die Mitarbeitermotivation in deutschen Firmen schlecht bestellt ist.

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Der Wechsel in eine Führungsposition – oft komplizierter als gedacht

Beruflicher Aufstieg gilt vielen als das Non-Plus-Ultra eines erfolgreichen Arbeitslebens. Berufsanfänger gehen oft schon mit klar definierten Karrierezielen an den Start und arbeiten danach über Jahre auf den Aufstieg in die Chefetage hin. Attraktiv erscheint der Wechsel auf eine Position aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Chef-sein bedeutet spannendere Arbeitsinhalte, größere Verantwortung, einen höheren Status und natürlich auch mehr Geld und Macht.

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