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Dr. Thorsten Bosch in Lebensmittelzeitung / Nonfood Trends – der ganze Artikel

Als Experte für Handel & Vertrieb ist Dr. Thorsten Bosch mit einem Meinungsbeitrag in der Januar-Ausgabe 2016 der Nonfood Trends, der halbjährlichen Sonderbeilage der Lebensmittelzeitung, vertreten.

Unter dem Titel „Unerwünschter Kontakt“ setzt er sich kritisch mit der Ausrichtung verschiedener Händler auseinander, die zu sehr auf System des Geschäfts und zu wenig auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet seien.

 

Unter dem folgenden Link steht der ganze Artikel zur Verfügung.

Lebensmittelzeitung / Nonfood TrendsNonfoodtrends

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Lebensmittelzeitung / Nonfood Trends_01/2016_S. 38-43

Dr. Bosch im Interview mit der Lebensmittelzeitung

Führungsqualität: „Abgekapseltes Gewurschtel“

Ein umfangreiches Interview mit Dr. Bosch findet sich in der Lebensmittelzeitung (LZ), Ausgabe 44/2015. Hieraus ein kurzer Auszug:

In der Praxis wird vielen Führungskräften ein abgekapseltes Gewurschtel zugestanden nach dem Motto: „Der schafft das schon und ich will ihn nicht nervös machen.“ Das ist so, als wenn ein Fußball-Trainer nicht auf den Platz kommt. Wie soll sich die Mannschaft dann weiter entwickeln?

Bosch Führung / Führungsqualität

Bildquelle: lebensmittelzeitung.net

Der Artikel ist auch frei auf lebensmittelzeitung.net verfügbar: http://www.lebensmittelzeitung.net/handel/Abgekapseltes-Gewurschtel-112923

 

Amazon: Wie zukunftsfähig ist Hypereffizienz als strategisches Modell?

Amazon kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Der Arbeitskampf in den deutschen Logistikzentren des Online-Händlers weitet sich vermutlich in nächster Zeit noch aus. Verdi-Sekretär Thomas Schneider ließ verlauten, dass seine Gewerkschaft offen für eine Internationalisierung der Auseinandersetzung ist. Mit seinen polnischen und tschechischen Kollegen gab es dazu bereits Gespräche. Anfang Februar 2014 haben auch in den französischen Versandzentren von Amazon die ersten Streiks begonnen.

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Welche Grenzen hat die virtuelle Expansion?

Die Expansion im eCommerce erreicht neue Dimensionen. Technik-Freak Jeff Bezos will, dass die bestellten Waren künftig auch per Drohne zu den Kunden kommen, außerdem drängt Amazon ins TV-Geschäft. Zalando plant einen Börsengang trotz ’solider‘ roter Zahlen. Der stationäre Einzelhandel befürchtet ein immer stärkeres Abgleiten in die Defensive.

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Führung – der vergessene Teil der Wertschöpfungskette

Oder: Warum 90% der Führungskräfte nicht führen

In der deutschen Wirtschaft und in den meisten deutschen Unternehmen wird kein wirklicher Unterschied gemacht zwischen den Begriffen ‚Führung‘ und ‚Management‘. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Führungskräfte zwar Führungskraft genannt und für eine Führungsposition bezahlt werden, aber bei genauem Hinsehen eben gar keine Führungskräfte sind, sondern lediglich Manager.
Geschätzte 90 % der deutschen, so genannten Führungskräfte führen gar nicht – sie managen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was denn genau der Unterschied sein soll – ist doch alles das gleiche. Eben nicht!
Es gibt einen gewaltigen Unterschied, der für die Wertschöpfung in Unternehmen eine wesentliche Rolle spielt. Diese Unterscheidung nicht zu treffen, führt dazu, dass in den meisten deutschen Unternehmen wertvolles Potenzial zur Performancesteigerung ungenutzt brach liegt.

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Amazon: Jeff Bezos‘ schöne neue Einkaufswelt?

Amazon ist der weltweit grösste Online-Händler und mindestens ebenso mächtig wie die Internet-Konzerne Facebook oder Google. Das Besondere daran: Firmenlenker Jeff Bezos und sein Unternehmen agieren an der Schnittstelle zwischen virtueller und realer Welt. Rund um den Kunden als dem eigentlichen Herrscher – und der ultimativen Quelle von Profit – hat Bezos eine globale Effizienzmaschine aufgebaut. Durch Amazon ist Kaufen im 21. Jahrhundert so einfach wie nie zuvor geworden – der Konzern aus Seattle hat alles im Programm: Bücher, Online-Medien, Kleidung, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik ebenso wie Katzenfutter. Amazons Prime-Programm sowie eine Abonnements-Option für 29 Euro jährlich garantieren inzwischen auch deutschen Kunden die Lieferung frei Haus in nur einem Arbeitstag – nach den USA ist Deutschland heute mit Umsätzen von neun Milliarden US-Dollar im Jahr der zweitwichtigste Markt. In den Vereinigten Staaten selbst dehnt Jeff Bezos sein Imperium inzwischen auch auf weitere Bereiche aus – der Konzern experimentiert mit dem Online-Verkauf von frischen Lebensmitteln von der Tiefkühlpizza bis zum Frühstücksei. Damit stehen mindestens zwei grundsätzliche Fragen im Raum: Ist der Online-Gigant der Prototyp der schönen neuen Einkaufswelt? Und welche Zukunft hat angesichts der Omnipräsenz von Amazon der Einzelhandel?

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Führung in der Krise?

oder: Warum ein Ombudsmann bei Führungsproblemen nicht wirklich weiterhilft

Das öffentliche Image der Handelskette Aldi hat im September 2013 unter einem Misshandlungsskandal gelitten, der daneben auch belegt, dass es mit der Qualität der unternehmensinternen Führung nicht zum Besten steht.
Im baden-württembergischen Mahlberg hatten Mitarbeiter des Aldi-Süd-Zentrallagers missliebige Auszubildende mit Frischhaltefolie gefesselt und mit Filzstiften im Gesicht beschmiert. Möglicherweise haben sich die Misshandlungen sogar mehrfach zugetragen.

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Change-Management

oder: Veränderung macht keinen Spaß

Das deutsche E-Commerce befindet sich im Aufwind. Aus Sicht des Bundesverbandes Onlinehandel sind innerhalb der Europäischen Union die Zuwachsraten für das digitale Shopping nur in Großbritannien höher. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 33 Milliarden Euro im E-Commerce umgesetzt – gegenüber 2011 ist dies ein Wachstumsschub von 15 Prozent. Der IFH Branchenreport prognostiziert weiteres Wachstum und bescheinigt den sogenannten „Pure Playern“, also Unternehmen, die sich mit ihren Angeboten ausschließlich auf E-Commerce fokussieren, den nachhaltigsten Erfolg. Laut einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom kaufen über 90 Prozent der Internet-Nutzer dort auch ein. 40 Prozent von ihnen shoppen mehr als zehn Mal jährlich online. Den kommerziellen Boom des Internets treiben alle sozialen Schichten und alle Altersgruppen. Nur acht Prozent der Befragten gaben an, bisher nicht von der Möglichkeit des Online-Kaufs Gebrauch gemacht zu haben. Ihren Verzicht darauf begründen sie überwiegend damit, dass sie sich vor dem Kauf eine reale Produkterfahrung wünschen.

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